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Herforder Kinderfonds unterstützt Projekt „gut:gehen“

Foto Gruppe: Unten von links : Norbert Burmann (Stiftung Solidarität), Stefan Ludwigs (Walter Blüchert Stiftung), Hamidiye Kayatas (GS Mindener Straße), Tim Eickhoff (Schulleiter GS Mindener Straße), Heidi Pahmeyer (Abteilung Bildung und Sport Stadt Herford), Patrick Puls (Beigeordneter Stadt Herford), Silke Leuchter (Schulleitung GS Falkstraße), Aylin Giller (Walter Blücher Stiftung), Isabella von Behren (Sozialarbeiterin GS Falkstraße)…

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gut gehen Gruppenfoto 1

Stärkung von Selbstbewusstsein und Lebensfreude

Herford. Selbstbewusstsein stärken, Lebensfreude fördern und die Konzentrationsfähigkeit von Kindern verbessern: Dafür steht das Projekt „gut:gehen“, das seit zwei Jahren erfolgreich an der Grundschule Falkstraße und der Grundschule Mindener Straße durchgeführt wird. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 2. bis 4. Klassen.

Der Start war 2021, nach erfolgreichen Projektjahren wird „gut:gehen“ nun um ein weiteres Jahr verlängert. 

Im Rahmen von „gut:gehen“ treffen sich die Kinder einmal wöchentlich für 90 Minuten in Kleingruppen. Über einen Zeitraum von jeweils zwölf Wochen arbeiten sie mit schulexternen Theaterpädagoginnen und -pädagogen zusammen.

Beim Pressegesrpäch haben auch die Erwachsenen beider Stiftung, der Stadt Herford und der Schule beim "gut;gehen"-Spiel mitgemacht.

Durch spielerische Übungen und kreative Methoden – darunter Bewegung, Tanz, Schauspiel, Musik und Körperarbeit – sollen mögliche psychosoziale Belastungen aufgefangen und die Resilienz der Kinder gestärkt werden. Gleichzeitig fördert das Programm die Beziehung zu sich selbst und zu anderen.

Die Qualität und Wirksamkeit des Projekts wird wissenschaftlich begleitet. Dazu arbeitet die Walter Blüchert Stiftung eng mit dem Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) zusammen. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Klaus Hurrelmann.

„Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen ist eine sehr wichtige Aufgabe für die ganze Stadtgemeinschaft“, erklärt Herfords Beigeordneter Patrick Puls. „Das Projekt stärkt die Kinder, und wir freuen uns, dass es jetzt bereits ins dritte Jahr geht.“

Nach einer zweijährigen Anschubfinanzierung durch die Walter Blüchert Stiftung kann das Projekt nun für ein weiteres Jahr fortgeführt werden. Insgesamt werden dafür 12.000 Euro benötigt. Die Finanzierung wird durch verbliebene Mittel des aufgelösten Vereins Jusa e.V. sowie durch den Kinderfonds der Stiftung Solidarität sichergestellt.

Der Herforder Kinderfonds hat das Ziel, Kindern aus Familien mit geringem Einkommen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern und ihnen Zugang zu Aktivitäten zu ermöglichen, insbesondere im Grundschulalter.

„Das Projekt ‚gut:gehen‘, das das Selbstbewusstsein der Kinder stärkt und damit auch die Bildungschancen und Teilhabemöglichkeiten verbessert, passt sehr gut zur Ausrichtung des Herforder Kinderfonds. Ich freue mich, dass wir das Projekt unterstützen können“, sagt Norbert Burmann von der Stiftung Solidarität.

Auch bei der Walter Blüchert Stiftung wird die Fortführung des Programms begrüßt. Dazu erklärt Dr. Stefan Ludwigs: „Wir sind sehr froh, dass es nach einer zweijährigen Förderphase durch die Walter Blüchert Stiftung gelungen ist, die Fortführung des Programms zu ermöglichen.“
Dadurch wird nun auch ermöglicht, das Projekt gut:gehen an der Stiftbergschule einzuführen.

Mit der finanziellen Unterstützung der Stiftungen können an den Schulen Theaterpädagoginnen als Honorarkräfte eingesetzt werden, die das Projekt in 12 pädagogischen Einheiten mit den Kindern durchführen.

Damit das Projekt auch weiterhin gesichert und bestenfalls ausgeweitet werden kann, freuen sich die Beteiligten über die finanzielle Unterstützung weiterer Förderer.

Interessierte können sich wenden an:
Dr. Stefan Ludwigs, Beauftragter des Vorstands (Fundraising), Tel.: 05241 / 17949-26
Cornelia Beyer, Abteilung Bildung und Sport, Stadt Herford, Tel.: 05221 / 1896042.